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Blasenkrebs
Wissenswertes zu Blasenkrebs

Neben urologischen Fachbegriffen werden im Bereich Wissenswertes auch wichtige Aspekte der Onkologie vorgestellt. Diese umschließen beispielsweise die nähere Erläuterung von Diagnosemöglichkeiten wie bildgebenden Verfahren oder der Tumorklassifikation.

Wissenswertes zum Blasenkrebs

Anamnese

Erste, systematische Befragung eines Patienten, bei der aktuelle Beschwerden, die gesundheitliche Vorgeschichte, die allgemeinen Lebensumstände und die familiäre bzw. genetische Vorbelastung des Betroffenen erfragt und erfasst werden.

Biopsie

Bezeichnung für eine Entnahme von Gewebe, z. B. während einer Operation oder Bauchspiegelung. Sie wird durchgeführt, um zu untersuchen, ob es sich um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt.

Blasenkrebs

Blasenkrebs (Blasenkarzinom) ist eine von den Schleimhäuten der Harnblase ausgehende bösartige Tumorerkrankung.

Blasenspiegelung (Urethrocystokopie)

Spiegelung der Blase und der Harnröhre mithilfe eines Endoskops, das in den Harntrakt eingeführt wird.

bösartige Tumoren/gutartige Tumoren

Bösartige (maligne) Tumoren sind aggressiv, d. h., sie wachsen in benachbarte Gewebe hinein, können diese zerstören und bilden Tochtergeschwülste (Metastasen).

CT

Kürzel für Computertomografie. Bei der CT handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, das in der medizinischen Diagnostik zum Einsatz kommt. Zur Bildgenerierung werden einzelne Röntgenbilder aufgenommen und mithilfe von Rechnern zu einem dreidimensionalen Bild zusammengefügt.

Hämaturie

Rötliche bis braune Verfärbung des Urins bei Blasenkrebspatienten infolge von Blutungen des Tumors.

karzinogene Substanzen

Krebserregende Substanzen

Metastasen

Metastasen sind Tochtergeschwülste eines Tumors in anderen Organen.

MRT

Magnetresonanztomografie bzw. Kernspintomografie. Bildgebendes Verfahren zur Aufnahme von Körperstrukturbildern, wie sie für die medizinische Diagnostik herangezogen werden.

TNM-System

Die Tumorklassifikation wird mithilfe des TNM-Systems vorgenommen. T steht dabei für Tumor, N für Lymphknoten (node) und M für Metastasen. Der entsprechende Großbuchstabe plus Zusatz dokumentiert die Ausdehnung des Primärtumors. Zum Beispiel: Ta = Nicht invasives papilläres Karzinom des Urothels, N1 = Einzelner befallener Lymphknoten kleiner als 2 cm, M1= Fernmetastasen nachgewiesen.

Ultraschalluntersuchung (Sonographie)

Methode zur Feststellung von Metastasenbildung eines Tumors.

Doris Schilly

20. Mar 2019
Viele Langzeitüberlebende sehen sich im Alltag nach ihrer Krebserkrankung mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert.
  
27. Februar 2019
Bei Krebs kann es, bedingt durch die Erkrankung selbst, durch mögliche Nebenwirkungen oder die Therapie, zu einer Mangelernährung kommen.
  
14. Februar 2019
Wenn der Patentschutz für ein Medikament ausgelaufen ist können Generika entwickelt werden, die denselben Wirkstoff enthalten.
  
04. Dezember 2018
Komplementäre Behandlungsmethoden werden bei Krebs vor allem eingesetzt, um Nebenwirkungen der Standardtherapie zu mindern.
  
26. November 2018
Durch eine Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebs kann es zum sogenannten Strahlenkaries kommen. Diese geht mit Mundtrockenheit einher und kann zu Zahnverlust führen.
  

Die genaue Ursache für die Entstehung von Blasenkrebs ist nicht bekannt. Bestimmte Faktoren erhöhen allerdings das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken. Insbesondere Tabakkonsum vergrößert das Risiko für Blasenkrebs. Auch der Kontakt mit weiteren karzinogenen Stoffen außer dem Zigarettenrauch kann zur Entstehung von Blasenkrebs beitragen. Die Exposition von Schadstoffen kann beispielsweise bei der Arbeit stattfinden, hierbei sind verschiedene, vor allem herstellende Berufe – zum Beispiel die Gummi- oder Farbstoffindustrie, Drucker oder Friseure – oft besonders gefährdet.

Dauerhafte Erkrankungen der Blase wie beispielsweise Blasenentzündungen können auch die Entstehung von Blasenkrebs fördern.

Diagnose Blasenkrebs

Bei Auftreten bestimmter Symptome wie zum Beispiel Blut im Urin, stärkerer Harndrang oder Störungen beim Wasserlassen sollten weitere Untersuchungen zur Diagnose von Blasenkrebs veranlasst werden. In einer Untersuchung des Urins können bestimmte Bestandteile Aufschluss über vorliegende Krankheiten geben. In einer körperlichen Untersuchung sollte die Umgebung der Blase, also der Unterbauch und die benachbarten Organe, abgetastet werden. Mit verschiedenen bildgebenden Verfahren wie zum Beispiel Ultraschall, Blasenspiegelung oder Röntgen können Veränderungen sichtbar gemacht werden.

Durch eine Transurethrale Elektroresektion der Blase kann die Diagnose Blasenkrebs gesichert werden.

Neben urologischen Fachbegriffen werden im Bereich Wissenswertes auch wichtige Aspekte der Onkologie vorgestellt. Diese umschließen beispielsweise die nähere Erläuterung von Diagnosemöglichkeiten wie bildgebenden Verfahren oder der Tumorklassifikation.